Portrait


Aktualisiert 11/2020

  • Beruf: Personalleiterin
  • Ausbildung
    • Versicherungsfachwirt (IHK München 1999)
    • Versicherungsbetriebswirt (Dt. Versicherungsakademie 2002)
    • Chartered Accountant (Wirtschaftsprüfer) (England 2006)
    • HR Management (Haufe 2018)
    • seit 11/2019: Ernährungsberater (Fernstudium BTB – Abschluss 01/21)
  • Ehrenamt: Hospizbegleiterin bei der Caritas Fürstenfeldbruck & diverse soziale Engagements


Über mich

Im Prinzip begann meine sportliche Karriere am 21.12.1976 um 20.32Uhr. 4 Wochen zu früh erblickte ich das Licht der Welt, bekam zu wenig Sauerstoff und musste von der ersten Sekunde an bitter lernen, was es heißt zu kämpfen. Die 20-jährige Mutter bekam zu hören: „Des Madl bring ma ned durch’n Winter“. Ich bin zäh 😉

Ich war noch nicht mal in der Schule, da hat mich der Handballsport verzaubert. Für die folgenden 17 Jahre war ich aus den Turnhallen nicht mehr wegzudenken, habe als flinke Linksaußen für schnelle kontert gesorgt und war sogar am Schluss meiner „Karriere“ als gefürchteter, reaktionsschneller 7-Meter Killer zwischen den Pfosten gestanden. Ich kann nicht sagen warum, gebe es aber offen zu: Profisportler zu sein, war ein absoluter Kindheitstraum von mir!

Im Anschluss begann für eine gute Dekade meine berufliche Vita in der Finanzdienstleistungsbranche mit viel Arbeit, Studium Nebenbei (Versicherungsbetriebswirtschaft und Wirtschaftsprüfer), einem 8-jährigen Auslandsaufenthalt, zuletzt als leitende Angestellte und Sport nur in Form von: „Irgendwas, was fit hält“.

2010, in Chicago, verfiel ich dem Marathon. Mein damaliger Chef, den ich nicht wirklich ausstehen konnte, machte „DAS“ auch und ich dachte mir: „wen der sowas schafft, dann ich auch“ (PS: Bis dahin war meine längste Strecke 10km). So kam es, wie es kommen musste: ich lief mir 2010 und 2011 zwei Stressfrakturen… Das Prinzip „Mehr ist mehr, fruchtet einfach nicht“. 2012, zurück in Deutschland, holte ich mir dann den ersten Trainer und der Startschuss für meine späte sportliche Laufbahn mit 35 Jahren war gefallen.

2013 war mein erstes richtiges Jahr im Triathlon, ich kam gleich auf Anhieb auf die diversen Treppchen und man bescheinigte mir „Talent“. Ich wollte eine Profilizenz lösen („wer nicht wagt, der nicht gewinnt“), entschied mich aber dann dagegen und für eine eigens finanzierte semi-professionelle Karriere mit einer 30-Stunden Woche (der Finanzdienstleistungsbranche hatte ich mittlerweile den Rücken gekehrt!).

Seither ist jedes Jahr ist in seiner Art besonders und erfolgreich, auch wenn mich 2 langwierige Verletzungen (jeweils 3 Monate Laufpause) in den Wintern 2017/18 und 2018/19 gestoppt haben. Aber auch das gehört dazu, ich habe in dieser Zeit sehr viel gelernt. 2019 habe ich mich vom Triathlonsport erstmal verabschiedet, um mich mehr aufs Laufen zu konzentrieren, mit dem Ziel, die magische „Sub3“ Marke im Marathon zu knacken. Und dann: „Along came Polly“ (Film mit Ben Stiller, als Anspielung auf Corona). Davon habe ich mich aber keineswegs beirren lassen: „Ändere das Ziel, aber nie die Motivation“ und so kam es, dass 2020 bis dato mein allerbestes Jahr ist. Ich konnte insgesamt 6 neue Bestzeiten im Laufen erreichen (4 davon in eigenen Trainingsläufen), feierte 6 Gesamtsiege, dazu 3 Altersklassensiege und 2 Streckenrekorde . LINK zu den Ergebnissen.

Parallel  engagiere ich mich über meinen Sport karitativ für diverse Projekte, organisiere aktiv Benefizaktionen und bin seit 2018 aktiv als ehrenamtliche Hospizbegleiterin beim ambulanten Hospizdienst der Caritas Füstenfeldfeldbruck tätig.


ankobs

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