14.09. 3 Zinnen Alpin Run
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14.09. 3 Zinnen Alpin Run

Premiere Trail run. 1st AG/11th overall. 1.56,56h
Drei Zinnen Alpin Run as part of World Mountain Running Cup

Irgendwann ist es immer das erste Mal 😅

Eigentlich wollte ich ja „nur“ eine Woche Urlaub in einem von mir seit langem auserkorenen Wunschdomizil machen: Sexten, im östlichen Teil von SĂŒdtirol, im Herzen des UNESCO Kulturerbes und zu Fuße DER „3 Zinnen“, welche dieses Jahr die 150-jĂ€hrige Erstbesteigung feiern!

WĂ€hrend der Reise- und Tourenplanung wurde ich dank online Algorithmen auf den 3 Zinnen Alpin Run aufmerksam. 6 Wochen nach meinem sprichwörtlich letzten Dreikampf und inmitten in der Vorbereitung auf den Frankfurt Marathon sollte das fĂŒr mich Bergziege eine gelungene Abwechslung sein. Sowas (verrĂŒcktes) wollte ich ja eigentlich immer schon mal machenđŸ€—. Ich konnte ja fast nicht dafĂŒr, das ich mir zu Beginn gleich einen der schwersten ausgesucht habe🙈😂.

Höhenprofil

17km und 1300 Höhenmeter🏔


 galt es zu bewĂ€ltigen. Ob ich das schaffte? Ich war zwar fitter und schneller denn je, die letzten Wochen Training liefen ausgesprochen hervorragend, aber Berglaufen verlangt nochmal ganz andere Geschicklichkeit! Und nur weil man schnell laufen kann und stĂ€ndig in den Bergen rum hĂŒpft (zuletzt: Ammergauer Alpen), heißt es noch lange nicht, das man auch so ein Rennen mit Bravour meistert 👆.

Der Lauf: TrĂ€ume sterben in der Komfortzone đŸ‘»

Samstag frĂŒh bei traumhaften Herbstwetter waren erstmal alle Bedenken obsolet, ich machte mich auf zum Start und schlug mich um 10 Uhr mit rund 700 anderen LĂ€uferinnen und LĂ€ufern ins GetĂŒmmel.

Die ersten 8km sind ja quasi flach (200HM) und hier galt es nach GefĂŒhl nahe am “Abschuss-Limit” zu laufen, um mir Körnern fĂŒr den 6km langen mit 1000 Höhenmeter bestickten Anstieg ĂŒber die ZsigmondyhĂŒtte zur BĂŒlleleijochhĂŒtte aufzusparen. “Pacing” ist bei solch einem Lauf nicht wirklich möglich, daher muss man seinem Körper vertrauen! Es lief bzw. ging (“Stemmschritt”) wirklich prima, ich konnte Platz um Platz gut machen, hatte aber keine Ahnung, wo ich stand.

Bei km 12 lief ich auf 2 MĂ€dels auf, konnte diese einkassieren und kurz vor Ankunft an letztgenannter HĂŒtte wurden uns PlĂ€tze 9-11 zugerufen. Wahoo!! đŸƒâ€â™€ïž Tja, und dann kam eine Bergabpassage als Einstieg in die 3 letzten harten Kilometern und mir wurde sehr schnell klar, das es hier mangelt. Die zwei Ladies waren mit einem Wahnsinnspeed AUF und DAVON. Ich ließ hier mangels Übung natĂŒrlich auf dem Geröll etwas Vorsicht walten.
Kurz vor Schluss, bei km 15 ging es leicht bergauf in den letzten Anstieg zum Ziel (nochmal 100 Höhenmeter) und trotz WadenkrĂ€mpfen an die Mobilisierung der letzten ReserverenđŸ’Ș. Und: Heidanei, meine 2 MĂ€dels waren wieder da!! D.h. ich konnte nochmal richtig Boden gut machen, fĂŒr die “Preisgeld-Range” (bis Rang 10) fehlten dann am Schluss nur 20 Sekunden! Ich konnte aber meine Altersklasse mit einer halben Stunde Vorsprung gewinnen (193 Damen gesamt, Altersklasse 40: 23)!
Ergebnisse

Fazit: „You never know, if you made it, until you tried it”

Krasse Sache
 Mit diesem Ergebnis hĂ€tte ich nie gerechnet. Vor allem weil dieser Lauf seit diesem Jahr in den Rennkalender des “Mountain Running World Cup” aufgenommen wurde!! Meine Entscheidung, dem Triathlon ade zu sagen, war schon mal nicht so schlecht.

Der Lauf ist einfach mega schön, vor traumhafter Kulisse und ich werde die kommenden Tage bei meinen Touren extrem genießen.


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