17.04 Laufcamp RUNNING Company Toskana

“Take the opportunities as they arise… “ War schon immer eines meiner Motti, denn „Live’s to short for excuses“. So war für mich vor ca. 6 Wochen – mit viel Stolz, eine Auserwählte zu sein, relativ schnell klar, dass ich spontan als Trainerin für die RUNNNING COMPANY einspringen werde, als das Telefon klingelte und die „Chefin“ Bianca Meyer am Telefon war. Nach entsprechender (Um-)organisation, Gesprächen mit dem Chef und der eigenen Trainerin, stand der Reise in die wunderschöne Toskana nichts mehr im Wege! Nach den letzten Monaten, endlich der Neuanfang? In diesem Zusammenhang möchte ich nochmal betonen, dass ich einen super Arbeitgeberhabe und dass sich mein Prinzip von „Geben und Nehmen“ ein ums andere Mal ausgezahlt hat. Genug Slogans, es gilt, ein paar Eindrücke von 10 wunderschönen Tagen zu Papier zu bringen.

DSC_0115

Nachdem der frühe Vogel Anja mal wieder zugeschlagen hat, hatte ich nach Ankunft am Samstag um 12.30Uhr bei sommerlichen und mediterranen 20 Grad gleich die Gelegenheit, die ersten 50 Radkilometer durchs Paradies zu bestreiten. Zuletzt war ich vor rund 25 Jahren als Kind in der Toskana und hatte somit gänzlich vergessen, wie schön es hier ist! Am Abend empfingen Bianca und ich dann die Teilnehmer des Camps. Zwei Coaches (leider musste noch jemand krankheitsbedingt absagen) für 23 Läufer und Läuferinnen mit den unterschiedlichsten Motivationen, Erfahrungen und Vorstellungen, das war eine Herausforderung; aber mit denen wächst man ja bekanntlich 🙂

Ab Sonntag stand dann – bis auf einen Ruhetag – für die Teilnehmer täglich ein ambitioniertes, aber für jeden Athleten machbares und zugeschnittenes Programm mit den unterschiedlichsten Punkten (u.v.a.: Athletik, Tempoläufe, lange “Sachen” durch den Pinienwald) auf der Agenda. Das macht Bianca schon wirklich super, denn, einer ihrer Leitsätze: “Es ist Euer Urlaub, macht das, was Euch Spaß bringt und vor allem Gut tut!!” Daher auch die Individualität im Training; was mit Sicherheit auch an der jahrzehntelangen Praxiserfahrung im Laufen liegt. Sportliche Kompetenz gepaart mit sozialer und emotionaler Größe haben nicht viele „Athletentrainer“. Oftmals fehlt es ersteren an Letzterem! Aber auch ich konnte wieder viel lernen (u.a. Laufstilanalyse) und Kenntnisse auffrischen (z.B. Vortrag über Athletiktraining) und hatte enorme Freude bei der Arbeit mit der Gruppe.

In diesen Tagen gab es viele gigantische (Lauf-)Highlights, eines davon war aber sicherlich der 6km langen Rundkurs durch das „Riserva Naturale di Caselli“, mit 80 Höhenmeter perfektes Training jeglichen Spektrums mit Natur und Aussicht pur. Und die Größe der Gruppe? Kein Problem, es war schließlich auch ein super Team; wir hatten maximal Fun! Und nebenbei wurde ich – mit mehr Glück als Verstand – auch noch “RUNNING Company UNO Meisterin”, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte, die ihr gerne selbst erleben dürft 🙂

Gruppe für Blog!

Unter nahezu perfekten Bedingungen konnte ich persönlich auch fleißig alles Mögliche trainieren und habe dabei dank der schnellen Chefbegleitung ein paar Superlativen aufgestellt, sowohl was Tempo als auch Länge der Läufe betrifft. Hiermit zurück zum Einleitungssatz, schließlich kann man nicht täglich mit einer Deutschen Marathonmeistern (2.48h) trainieren.  Jetzt kann der Marathon in Dresden kommen; hab mich zwar gestern beim Abschlusstraining leicht verletzt (ein „Klassiker“), bin aber sehr zuversichtlich 🙂 🙂 „The Mind rules the Body“!

HIER gibt es weitere Fotos

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.