3. Vorbereitungs-WE in Folge

Vergangenes Wochenende stürzte ich mich in die dritte und letzte Serie von Vorbereitungswettkämpfen.

medaillen

Am Samstag ging ich beim Triathlon in Trum über die Kurzdistanz (1,5km schwimmen, 37,5km Rad mit 675HM und 10,5km laufen – 60HM) an den Start, wo gleichzeitig auch die Österreichischen Staatsmeisterschaften ausgetragen wurden.  Strenge Konkurrenz war zu erwarten, für die meisten der 23 Starterinnen war dies ein wichtiger nationaler Hauptwettkampf. Da Meisterschaften als „Windschattenfreie“ Rennen ausgetragen werden, hatte ich – als weniger gute Schwimmerin – hier von Haus wenig zu melden. Und, es war Sommer. Startschuss um 13Uhr bei rund 30 Grad im 23Grad warmen Trumer See bedeutete zugleich Neoprenverbot. Im Prinzip ist mir das egal, die Bedingungen sind für alle gleich, aber gute Schwimmerinnen habe hier weniger Nachteil.

Egal, ich warf mich mit voller Elan ins Wasser und fühlte mich gut… Aber das Gefühl kann schon manchmal täuschen. Erst nach sage und schreibe 33min stieg ich als 19te aus dem Wasser. Aus diesem Grund machte ich auf den 3 Radrunden mit jeweils gut 220 Höhenmeter richtig Druck und konnte trotz dem alleinigem fahren (die Spitzengruppe aus dem Wasser war im Windschatten weg), 8 Plätze auf Position 11 gut machen. Den Krafteinsatz merkte ich dann allerdings „böse“ beim Laufen und konnte nicht das gewöhnliche Kurzdistanztempo entwickeln (4.10-4.20min/km). So blieb ich über die fast 11km mit 50min Bei rund 35 Grad weit über meinen Erwartungen, hatte aber auch –nachdem nach hinten nichts anbrennte – auf den „Safety Modus“ geschalten; bei km 10 noch eine Läuferin eingeholt und kam somit nach 2.43h als 10.Frau Gesamt ins Ziel. Die beiden letzten Disziplinen absolvierte ich mit den jeweils 6. Besten Zeiten im Gesamtklassement. Eine tolle Aufholjagt.
Ergebnisse

Gleich am frühen Abend nach dem Rennen ging es von Österreich nach Franken zu DER Triathlonveranstaltung des Jahres, der Challenge Roth. Hier war ich als Staffelschwimmerin über die 3,8km lange Strecke im Einsatz. Für mich der weitaus wichtigere Einsatz an diesem Wochenende. Zum einen will man ja die Staffelpartner nicht „hängen“ lassen, zum anderen war dies eine wunderbare Standortbestimmung für meine erste Langdistanz nächstes Jahr; d.h. volle Konkurrenz gegen mich selbst. Auf Basis der sehr guten Schwimmleistungen beim 70.3 Mallorca und Bamberg hatte ich mir eine Zeit von 1.10h vorgenommen, was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von rund 6min wäre (30.8.13 Fuschlseecrossing 4,2km in 1.24h).

Geschwommen bin ich dann letztendlich 1.19h; fernab jeglicher Vorstellungen. Nach der ersten herben Enttäuschung ließ ich die vergangenen 2 harten Arbeitswochen und 3 Wettkampfwochenenden mit hervorragenden Leistungen Revue passieren, realisierte, dass ich noch kein wirkliches Langdistanzschwimmtraining absolvierte habe und war dann wieder glücklich einfach nur dabei zu sein und den Tag bei der Challenge Roth zu genießen. Der Zielleinlauf um 20.05Uhr zusammen mit meinen Staffelpartnern war ganz großes Gänsehautfeeling!  Im Nachhinein habe ich dann auch noch erfahren, das am heutigen Tage durch die Bank ALLE Schwimmzeiten im Main-Donau-Kanal schlechter waren wie sonst, da nachts noch ein Schiff durchgeschleust wurde (“Badewannen”-Effekt).

 

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