Gedanken, Wünsche & Ziele zur 70.3WM

Ich kann es noch gar nicht glauben! In 48h sitze ich im Flieger nach Montreal und damit geht langsam mein langersehnter Traum in Erfüllung: Meine erste Teilnahme an der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft (Mont Tremblant, Quebec, Kanada).

Anja Kobs Juli 2014

Vor ca. genau einem Jahr begann die vermeintliche Vorbereitung auf DAS Rennen, für welches ich mich aber erstmal qualifizieren musste. Nach einer gut überstandenen Wintersaison ging es sehr früh im Jahr für insgesamt gut 5 Wochen (4+1) auf Teneriffa in das T3 Training-Center. Anfang April endgültig zurück in Deutschland fanden die ersten erfolgsversprechenden Vorbereitungswettkämpfe statt. Unter anderem konnte ich Mitte April mit neuer Bestzeit den Halbmarathon in Pfarrkirchen gewinnen, nur 2 Wochen später durfte ich mich beim Duathlon im Rheintal unter Profi-Konkurrenz messen und konnte hier den 6. Platz Gesamt (1. Platz AK35) für mich ausmachen. Die Saison 2014 ging noch besser weiter, wie die 2013er endete!

Am 10. Mai fand dann der erstmögliche Qualifizierungs-Wettkampf in Europa (Mallorca) statt. Bei bereits hochsommerlichen Temperaturen konnte ich mein Potential voll abrufen wurde bei meinem ersten großen internationalen Wettkampf 5te der AK und sicherte mir gleich den begehrten Slot für Kanada.

Seither läuft die Saison mit einer gesunden Abwechslung aus Regeneration und hartem Training prima (s. Ergebnisse). Vor allem aber auch Verletzungs- und krankheitsfrei, was mit Sicherheit auch an dem profunden Trainingsvorgaben meiner Trainerin liegt!

Ich fühle mich mental und körperlich gut vorbereitet, bin heiß auf das Rennen und sehr stolz mit dabei sein zu dürfen!

Was habe ich mir vorgenommen? Ich würde sehr gerne die „5h Marke“ mit Zeiten von 35min (schwimmen), 2:45h (Rad) und 1:35h (Lauf) plus Wechsel „knacken“. Welche Platzierung unter den 144 Starterinnen*) hinterher herausspringt, ist allerdings total offen, das vordere Drittel wäre schön. Ich konzentriere mich voll und ganz auf mein Rennen. Ursprünglich hatte ich mal mit einer „Top10“ geliebäugelt, nach einem Blick auf die Startliste der AK35 habe ich dies jedoch schnell beiseitegeschoben: Ich kenne den Kurs nicht und viele der starken US-Mitkonkurrentin haben bereits den 70.3 Mont Tremblant im Juni absolviert (und sich für die nun auf der gleichen Strecke stattfindenden WM qualifiziert). Eins bleibt aber ganz gewiss: Ich werde für mich und all meine treuen Weggefährten, die mich in den vergangenen Monaten so toll unterstützt haben, alles geben und hart kämpfen; auch wenn’s hin und wieder bitter weh tut.

„Wer kämpft kann verlieren, wer es nicht tut, hat es schon“

*) Altersklasse F35-39, Gesamt rd. 2700

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