11.12. Winterlaufserie Ismaning 1. Lauf (f├╝r Lea ­čśŹ)
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11.12. Winterlaufserie Ismaning 1. Lauf (f├╝r Lea ­čśŹ)

Lesezeit: 2 Minuten


Und schon wieder ein Jahr rum und schon wieder Winterlaufserie Ismaning ­čśâ Man mag sich erinnern, die Serie 2020/21 durfte ich f├╝r mich entscheiden. Und dieses Jahr?
Die Vorzeichen waren nicht “wie gew├Âhnlich”: Noch w├Ąhrend der kurzen Saisonpause entschied ich mich am 20.10. freiwillig das Lauftraining einzustellen. Irgendwas stimmte in meinem linken Knie nicht. Ich bin ja mittlerweile erfahren genug, “Schmerzen” von “Schmerzen” zu unterscheiden. Und das Gef├╝hl war mal wieder goldrichtig: Ein kurzfristig einberaumtes MRT am 24.10. best├Ątigte den Verdacht einer ├ťberlastungserscheinung. Zwar nur “mild”, aber wenn ich weiter gelaufen w├Ąre, w├Ąre es h├Âchstwahrscheinlich zu einer Erm├╝dungsfraktur gekommen. Daher: Immer sch├Ân auf den K├Ârper h├Âren!

6 Wochen Laufpause gut kompensiert?

Aber auch so ein leichtes ├ľdem muss vollst├Ąndig auskuriert werden, so dass ich erstmal 6 Wochen nicht laufen konnte. Um die Frage zu beantworten, die ich fast t├Ąglich gestellt bekomme habe: “Das muss doch die H├Âlle f├╝r Dich sein“? Antwort: NEIN, im Gegenteil: Laufen ist solch eine Strapaze f├╝r den K├Ârper und mit einer Pause davon, kann sich das komplette System vollst├Ąndig erholen. Die letzten Woche waren bei mir schon sehr kr├Ąftezerrend. Daher war ich ziemlich relaxed, vor allem aber auch, weil ich wusste, das mich mein Trainer mit soliden Schwimm- und Radeinheiten perfekt durch diese Zeit bringt: Zur├╝cklehnen, entspannen und das Universum seine Arbeit machen lassen ­čśé. Im ├╝brigen merkte ich das auch k├Ârperlich: ich war weniger m├╝de und mein Fitnesszustand hat sich verbessert.

Die Bedingungen waren zumindest auf meiner Seite:

In der “Rennwoche” hatte ich dann meine ersten “l├Ąngeren” Einheiten (25min und 35min). Das Knie hielt, auch wenn der Kopf immer wieder einen Streich spielen wollte. Nach solch einer Verletzung dauert es eine Weile, bis man wieder Vertrauen findet.
Ich stand wie immer gut gelaunt und positiver Dinge an der Startlinie und machte mir keinerlei Gedanke um die Konkurrenz. Mein Ziel war: gesund durchzukommen und mit meinem Rennen zufrieden sein. Ein Pluspunkt hatte ich allerdings auf meiner Seite: Die sehr winterlichen Bedingungen mit -3C und vereister Strecke. Ich kann Hitze, aber ich kann, dank dem vielen Langlaufen und Trailrunning, auch K├Ąlte und holprigen Untergrund ­čąÂ

Aus dem Nichts zur├╝ck auf Platz 5

Wenn man bedenkt, das ich erst diese Woche mit 3 Einheiten (16km) begonnen habe und mir somit die Tempo- aber auch Wettkampfh├Ąrte fehlt, ist der 5. Platz in einer Zeit von 53.39min (04.01min/km) schon nicht schlecht… ­čśâ

Jetzt hoffen wir mal, dass das Knie h├Ąlt und ich darauf aufbauen kann. Abgerechnet wird bei der Serie am Schluss und 2021/22 startete ich auch “nur” an 4­čśü.
Zum Vergleich: Im Februar lief ich diese Strecke in einer Geschwindigkeit von 03.56min pro km (bei guten Bedingungen und mit im Lauftraining….).

Gl├╝ckwunsch auf alle F├Ąlle an alle L├Ąuferinnen und L├Ąufer, die den widrigen Bedingungen getrotzt haben. Mittags kam dann die Sonne raus und ich wei├č auch, wer sie uns geschickt hat:

Denn, es war ein besonderer Lauf

Der ein oder andere mag es mitbekommen haben. Udo, einer meiner besten Freunde, und immer wieder bei meinen Benefizaktionen f├╝r die Hospizarbeit dabei, hat am Anfang der Woche seine geliebte Lea verloren (Stichwort: Autounfall mit der Politikerin Frau Kaniber). Ich erz├Ąhlte Udo, das mein Lauf seinem “Leachen” gewidmet ist und so schl├╝pfte auch er kurzerhand in seine Rennturnschuhe. Udo ist ein tolles Beispiel daf├╝r, dass der Tod Teil des Lebens und nicht immer grau und schwarz ist (O-Ton). Lea h├Ątte gewollt, das wir beide heute Spa├č haben und das hatten wir.

(c) Horst Kramer
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