Kinderlebenslauf 2026 – 23 Kilometer für ein wichtiges Thema
Am vergangenen Samstag durfte ich eine Etappe des Kinderlebenslaufs 2026 des Bundesverband Kinderhospiz übernehmen.
23 Kilometer von Percha am Starnberger See bis zur Zweigstelle der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) in Inning.
Die sogenannte Engels-Fackel wurde mir am Starnberger See vom Verein Radeln und Helfen e.V. übergeben, der die Fackel zuvor aus Rosenheim nach Percha gebracht hatte.
Und obwohl es an diesem Tag weder um Zeiten noch um Platzierungen ging, war ich vor dem Start fast genauso aufgeregt wie vor einem Wettkampf. Vielleicht sogar mehr.
Solche Tage sind etwas Besonderes für mich.
Nicht wegen sportlicher Höchstleistungen. Sondern weil man merkt, wie viel Wirkung auch kleine Aktionen haben können. Man verbindet Menschen, schafft Aufmerksamkeit und stößt Gespräche an. Und manchmal reicht genau das schon aus.
Die Strecke selbst war wunderschön und das sommerliche Wetter tat sein Übriges. Begleitet haben mich auf dem Rad Elisabeth Kern vom AKM sowie Wolfgang Klarmann und Jürgen Klenk von meinem Heimatverein TSV Alling. Wir hatten eine tolle Zeit und viel Spaß. Ob es mir Wolfgang übel nimmt, dass ich ihn laufend am Söckinger Berg überholt habe? Ich glaube nicht 😉
Besonders gefreut hat mich auch, dass ich wieder neue Kontakte im Bereich Hospiz- und Palliativarbeit knüpfen konnte. Genau das ist für mich mittlerweile einer der schönsten Teile solcher Projekte.
Seit einigen Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich im Hospizbereich. Erst im April durfte ich den Benefizlauf am Germeringer See organisieren. Der Kinderlebenslauf hat mir erneut gezeigt, dass Sport viel mehr sein kann als Leistung, Zeiten oder Ergebnisse.
📸 Die Fotos des Tages gibt es hier in der 👉 Galerie.
Danke Wolfgang.