08.11. Dresden Marathon – Saisonabschluss…đŸ„‡

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Lesezeit: ca. 3 Minuten  – Update 09.11 – 10.45Uhr


.. sowie das Jahr in Retro, ein Ausblick und das DANKE 💙 :

Vor 5 Wochen war der Plan des Saisonendes eine Woche SĂŒdtirol und dann als ein Ultralauf im wunderschönen AllgĂ€u (52km/1600HM); als Ersatz fĂŒr den SkyUltra der Mitte September dem Schnee zum Opfer fiel.

Und dann kam wieder alles anders

Geduld und FlexibilitĂ€t sind zwei Eigenschaften an welchen ich dieses Jahr (unfreiwillig) stark gearbeitet habe đŸ€Ș .

Letztendlich landete ich bei einer Profiveranstaltung in Dresden und belohnte mich dort – zum Abschluss des Jahres der Superlative – mit meiner Lieblingsdisziplin:
Dem Marathon ĂŒber 42,195km đŸ„ł . Aber schön der Reihe nach 👆 :

Aus SÜDTIROL wurde ALLGÄU 


Eigentlich wollte ich direkt nach dem “Kuhsee” Wochenende nach SĂŒdtirol um einem Bergbauern eine Woche als ehrenamtliche Helferin zur VerfĂŒgung zu stehen (Organisation: Bergbauernhilfe). Aufgrund der sich zuspitzenden Situation wurde diese Reise kurzfristig abgesagt, weil es mir zu riskant war, die Grenzen zu ĂŒbertreten (um danach potentiell in QuarantĂ€ne zu landen) 🙁. Und prompt wurde am vermeintlichen RĂŒckreisetag SĂŒdtirol zum Risikogebiet erklĂ€rt. Was vollkommen Banane ist, weil mittlerweile die ganze Welt (in der Theorie) EIN Risikogebiet ist und Grenzen verschwimmen, aber egal…
Ich musste aber “raus” und bin daher kurzerhand fĂŒr paar Tage ins AllgĂ€u, um mich auf meinen vermeintlichen Saisonabschluss vorzubereiten. Ich hatte 3 super geniale Tage mit großartigen LĂ€ufen und einer gigantischen Radtour und freute mich mega auf das Event am 07.11. …



 und aus ALLGÄU DRESDEN: Ein sehr ungewöhnlicher Marathon…

Tja und dann wissen wir ja, was passiert ist (“Lockdown Light”) und deswegen wurde auch der Ultralauf abgesagt. Da ich aber schon wieder Plan C in der Tasche hatte 😛, ging es nach Dresden zu einem sogenannten „Einladungsrennen“. D.h. man braucht eine Qualifzierungszeit, weil der Wettkampf als Profirennen mit nur sehr wenigen Teilnehmern ausgefĂŒhrt wird: ĂŒber die 10KM und Halbmarathon Distanz je max. 40 Teilnehmer, fĂŒr die Marathondistanz, die ich gelaufen bin, max. 15.

Die Erfahrung eines Profirennens ist schon außergewöhnlich toll: Welcome-Dinner, Osteo, Startunterlagen am Zimmer đŸ€©

Das Wetter war mit rund 8 Grad perfekt, viel Sonne und Runden laufen war ich ja von der Regattastrecken schon gewöhnt: Dieses Mal waren es allerdings knappe 17 ĂĄ 2,5km im Großen Garten von Dresden 🙈, der mit der Hauptallee fĂŒr uns gesperrt wurde. Zu fĂŒnft reihten wir uns mit dem notwendigen Abstand auf und um Punkt 10.30 Uhr fiel der Startschuss fĂŒr geplante 02.58,30 Stunden (=14,18km/h).

Nach all den Erfolgen wollte ich unbeschwert laufen und mein Abschlussrennen unter diesen Besonderen Bedingungen genießen. Das ich hier dabei sein durfte, war ja schon der Gewinn des Jahres. Vorbereitet habe ich mich auf diesen Marathon natĂŒrlich nicht spezifisch. Wie auch, war ja alles wieder sehr kurzfristig, daher “einfach” nochmal aus der Form mitgenommen 😆 .

Aus 3 gemeldeten Athletinnen wurde 1 einsame Siegerin: Anja đŸ„‡

Was war passiert: Wir starteten zu zweit, Nr. 3 kam gar nicht erst. Schade, da jammern immer alle rum, das es keine WettkĂ€mpfe gibt, es findet mal was statt und die Konkurrenz mag nicht… (trotz der Quali-Zeiten).
Nun gut, nach ca. 10 Kilometer konnte ich eine ca. 17 sekĂŒndige LĂŒcke auf Nr. 2 schließen (deren HM-Bestzeit bei 01.24 liegt!). Sie blieb direkt hinter mir fĂŒr weitere 10-15 Kilometer. Ich habe den – teilweise heftigen – Ostwind geblockt, und die Dame stieg mir dazu ca. 3 mal in die Fersen. Eine freundliche Aufforderung, doch auch mal die FĂŒhrungsarbeit zu ĂŒbernehmen blieb unbeantwortet. Anstelle dessen hat sie dann irgendwie die Kontrolle verloren, stolperte ĂŒber die Ecke eines Absperrgitters und wir kamen beide zu Fall! Ich kam direkt wieder auf die Beine, sie stolperte dann gleich nochmal und musste das Rennen kurze Zeit spĂ€ter aufgeben. Es ist ja nicht, das wir nicht genĂŒgend Platz gehabt hĂ€tten đŸ„ș .
Meine linke Seite ist ziemlich lĂ€diert (Rippen im Minimum geprellt, dazu SchĂŒrfwunden und BlutergĂŒsse 😳 ) und mein Mitleid mit meiner Konkurrentin ist leider gerade etwas sparsam.

Ich bin auf alle FĂ€lle mega glĂŒcklich, das ich zum 2. Mal in diesem Jahr unter der magischen Grenze von 3 Stunden bleiben konnte, in diesem sehr einsamen Rennen (02.59,52 Stunden).

Link zur Veranstaltungsseite / Ergebnisse


Das Jahr 2020 in Retro 👊

So ganz wĂŒrdigen kann ich noch nicht, was ich dieses Jahr zu leisten im Stande gewesen bin. Vom 21. MĂ€rz bis gestern reihte sich, egal ob Bahn, Straße, Berge, Duathlon oder Triathlon ein Erfolg an den anderen.

In 11 offiziellen und 3 Trainings-WettkÀmpfen gab es

  • 9 AK-Podiums, davon
  • 8 AK-Siege, davon
  • 5 Gesamtsiege mit
  • 6 Bestzeiten und
  • 2 Streckenrekorde.
    Übersicht ✌

Auch wenn es mir keiner glauben mag, aber im Januar erklĂ€rte ich 2020 zu “meinem Jahr”! Und: Ich hab’s mal wieder durchgezogen 😚
Grenzen existieren nur im Kopf.

…. der Ausblick 2021 – „Ändere das Ziel aber nie die Motivation“

Keiner weiß was kommt und planen kann man genauso wenig wie dieses Jahr. Da aber mein Prinzip offensichtlich gefruchtet hat, stehen viele WettkĂ€mpfe auf der Agenda fĂŒr 2021 und mein Coach wird es wieder schaffen, mich fĂŒr alle EventualitĂ€ten fit zu machen. Ich bin halt doch ein wahrer Multisportler 😉


☘ DANKE ☘

… an Partner, Netzwerk und dieses Jahr vor allem die VERANSTALTER!

Erfolg ist immer harte Arbeit im Team! Daher möchte ich es mir heute auch nicht nehmen lassen, mich bei sehr wichtigen Personen und Institution zu bedanken.  HIER geht es zu Eurem Auftritt ⭐

Bleibt alle gesund und bis bald
Eure Anja đŸ„°

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