23.07. Schongau Triathlon­čął
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23.07. Schongau Triathlon­čął

Nach meinem unfreiwilligen Rennabbruch 7 Tage zuvor bin ich heute – wieder spontan – nach Schongau gereist, um wenigsten noch ein Rennen vor der Langdistanz absolvieren zu k├Ânnen. Allerdings “nur” ├╝ber die olympische Distanz, daf├╝r mit wieder intaktem Rad und Wassertemperaturen jenseits der “Neoverbot”-Grenze. Daher sollten die Rahmenbedingungen zumindest perfekt sein­čśé. Diese Kurzdistanz ist nicht so ganz mein Format, da ich etwaige Schwimmdefizite beim Laufen nicht so gut rausholen kann, wie bei einer Mitteldistanz (nur 400 Meter mehr schwimmen, daf├╝r aber 10.5km mehr laufen). Aber gut, Hauptsache “Rennen” ­čśł.


Ein Wahnsinnsrennen ­čÄë

Mehr kann ich nicht sagen. Es lief von der ersten bis zur letzten Minute einfach GENIAL:


Geschwommen wurden die 1.500 Meter im Lech, der allerdings ein paar zuvor angestaut wird und somit wie stehendes Gew├Ąsser ist. Allerdings w├Ąrmt sich der Fluss nicht exorbitant auf, so dass es mit 18.8C (Angaben des Veranstalters) recht frisch war, aber eine sch├Âne Abk├╝hlung zu den Au├čentemperaturen. Ich wusste irgendwie schon im Wasser, das es gut ist, da ich sogar einige M├Ąnner einholen konnte. Das Starterfeld umfasste 116 Teilnehmer, davon 21 Frauen. Nach nicht mal 27 Minuten verlie├č ich als 5. Frau das Wasser und begab mich – ohne zu wissen – wieviel vor mir waren, auf den Mittelteil:

Die sehr wellige und kurvige Radstrecke ├╝ber 4 Runden a 10,75km (mit insgesamt 310 H├Âhenmeter) war anspruchsvoll aber f├╝r mich dennoch nochmal eine sehr gute und harte Tempoeinheit im Hinblick auf die anstehenden 180km in Gl├╝cksburg. Als Langdistanzler eine olympische Distanz zu bestreiten bedeutet immer: Laktatdusche! Daher schenkte ich mir heute nichts­čĄú.

… und zum ersten Mal “sub40” bei einem Triathlon

Nach 01.15h Fahrzeit (34,2km/h) ging ich als 2. Frau auf die Laufstrecke. Zum R├╝ckstand hatte ich keine Information, war mir auch egal, ich wollte einfach nur ein bis dahin sehr gutes Rennen noch besser zu Ende bringen. Beim Durchlauf in die 2. Runden hie├č es: 6 Minuten. Ok, da muss schon viel passieren, das ich das auf 5km noch rausholen kann. Dennoch gab ich nicht auf und lief ein solides Tempo von 03.59m/km einfach weiter, was mir dann am Ende sogar die 3. schnellste Laufzeit im Gesamtfeld bescherte !! Letztendlich holte ich auf die 18 Jahre j├╝ngere Dajana Pechtl aus Augsburg aber noch 3.5 Minuten auf. Dajana ist ehemalige Schwimmerin und hatte mit einer sagenhaften Schwimmzeit von 20.36 Minuten nat├╝rlich einen guten Vorsprung und wurde von den M├Ąnner auf dem Rad erst nach 22km eingeholt­čÖä.


Da kommt das eingangs erw├Ąhnte zum tragen: Mitteldistanzen sind f├╝r mich als L├Ąuferin einfach besser, da h├Ątte sie keine Chance gehabt (was sie selbst zugab­čśŹ)


Ein Rennen f├╝r’s Selbstvertrauen

Auch wenn das Teilnehmerfeld eher ├╝bersichtlich war hat mir dieser 2. Platz nach letzter Woche sehr gut getan. Dazu wurde ich heute von meiner Mama begleitet und wir hatten einen richtig tollen Tag zusammen ­čą░ und Toni hat sich f├╝r uns mitgefreut­čľĄ, da bin ich mir ganz sicher!

Ergebnisse

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