26.03. Halbmarathon Deggendorf …

.. oder: erfolgreiches Duell um Platz 2 🙂 “You never know if you made it, until you tried it”!

Mit großen Schritten kommt das erste Saisonziel, der Oberelbe Marathon in Dresden, näher. Die letzten Wochen habe ich weiterhin super und ordentlich trainiert und mich über meinen stetigen Formaufbau gefreut, welchen ich dann heute beim Halbmarathon in Deggendorf testen durfte. Zeitgleich wurden die Niederbayrischen Meisterschaften ausgetragen, was für rege Teilnahme der hiesigen Cracks sorgte.

Mit rund 6C und Sonne herrschten fast perfekte Laufbedingungen. Wenn da nicht der Ostwind gewesen wäre, der uns beim Rundenkurs (2 kleine a 3,5km + 3 große a 4.5km) somit regelmäßig in die Knie zwang.  Vorgabe von der „Chefin“ war eine wetter-neutrale „Zielzeit von unter 1.30h :-)“. Auch wenn ich dieses Jahr bei der Winterlaufserie in Ismaning schon weit unter 1.29h gelaufen bin (4.11min/km), hatte ich am Start wieder gehörigen Respekt und war mir nicht ganz sicher, welche Auswirkungen das kürzlich zu Hause gestaltetes Trainingslager vom 11.-20.03 nach 35h Training, 631km bzw. 5100 Höhenmeter hatte… Die Woche über fühlte ich mich bei der Regeneration eher mau, gestern gab‘s die erste 3h-stündige Rad/Laufeinheit, die zwar super lief, aber die Motivation für einen Wettkampf hielt sich heute Morgen um 4Uhr (neu: 5uhr) eher in Grenzen 🙁

20170326_142034Hilft ja nix, ich zieh sowas halt dann immer irgendwie durch. Nach 3km war ich zwar super (zu) schnell unterwegs, sehnte mich aber bereits nach dem 18.1km entfernten Zieleinlauf. und “locker” ist was anderes. Beim Durchlauf in die ersten der beiden kleinen Runden bekam ich die Info, das ich an Platz 2 liege, das hob die Stimmung ein wenig; die spätere Start/Zielsiegerin Tina Fischl (Bestzeit 1.16h, u.a. Dt. Berglaufmeisterin) ist eine andere Liga. Dann hatte ich aber noch Simone Brandl auf dem Radar, die in Deggendorf in den vergangenen Jahren schon hervorragende Platzierungen und Ergebnisse ablieferte. Und siehe da, Schwups die wupps war sie beim Einstieg in die erste der 4.5km Runden hinter und ruck zuck vor mir. Genau an der Stelle war eine der Gegenwindpassage und ich dachte mir, „nun gut, wenn Du ich jetzt überholen willst, dann werde ich den supersüßen Gegenwind halt in Deinem Windschatten genießen“ 🙂 Ich konnte aber dann relativ bald wieder Platz 2 einnehmen (hatte sie sich übernommen?) und den Vorsprung ausbauen (dank der Farbwahl des T-Shirts kann man die „Feinde“ grad bei Rundenkursen immer gut aus den Augenwinkeln ausspechten….). Aber ausruhen war nicht, ich lief meinen Stiefel weiter, wer weiß, was da auf den letzten 9km noch so alles passieren sollte. Und: Gut gemacht, denn Heidernei, Simone war bei km 17 wieder im Schiel-Visier! Saustark; denn ich wurde nicht wirklich langsamer!! Nun gut, da hilft dann nur noch, „Laufen wie wenn es kein Morgen geben würde“. Und genau das, das Stehvermögen hatte ich in den letzten Wochen bei langen progressiven Läufen immer wieder trainiert. Die letzten 3km gingen dann wieder im 4.09er Schnitt, hatte ich doch vorher beim Wind rund 20‘‘ verloren. Der Grad ist hier schmal, entweder ankämpfen, Schnitt halten und sich tot laufen oder „tiefenentspannt“ den Schnitt kaputt gehen lassen und später wieder Gas geben …. Strategie ist nicht überbewertet!

20170326_141901Nun gut, ich durfte mich somit über einen hart erkämpften 2. Platz nach 1.29,46 freuen. Mein Zeitmesser zeigte 21.4km und einen 4.13er Schnitt. Daher Ziel der Trainerin erfüllt 🙂 Simone kam 10‘‘ später ins Ziel. Tina war zu der Zeit schon duschen 🙂 (1.22h). Insgesamt waren 50 Frauen am Start. Gratulation an alle Ostwindkämpfer 🙂 Ergebnisse

So, jetzt noch 3 (harte) Wochen, inkl. Trainingslager Teil 2 in der Toskana mit der Running Company, wo ich kurzfristig als Coach einspringen darf. Tja und dann bin ich ja mal gespannt, was am 30.04 so passiert. Aktuell befinde ich mich körperlich selbsternannt in der #FormmeinesLebens 🙂

Bis bald

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