Fun meets hard work …

.. das war das Motto meines Ausfluges nach Teneriffa. Am 07.12. um 6.25Uhr stieg ich in den Flieger und freute mich wie ein Honigkuchenpferd auf die kommenden 7 Tage. Warum? Der Drang nach Sonne stand – wohlweislich –  im Nebengrund, aber hierzu später mehr. Nein, ich durfte für eine Woche ins T3 Schwimmcamp um nun meine schwächste Disziplin des Dreisportes in Angriff zu nehmen.

Recht früh eingetrudelt  hatte ich erst mal das ganz große Verlangen nach einer Radeinheit – von gigantischem Wert für Körper & Seele: Es ging die rund 30km von La Caleta bis ins Sufer’s Paradies El Medano und wieder zurück. Bei (noch) strahlendem Sonnenschein, aber mit etwas Wind, eine unvergessliche schöne DEZEMBER-Ausfahrt.

Rad andere Farbe

Samstagabend startete das Camp dann offiziell mit einem tollen Vortrag von “allwetterkind” Holger Lüning und der Präsentation des Trainingsplanes für die kommenden 6 Trainingstage. Ui ja, Kindergeburtstag wird das keiner; dennoch wie immer mein Motto: „Who failed to prepare is prepared to fail“. Die neue Saison hatte ja schließlich begonnen 🙂

Die Schwimmeinheiten waren extrem vielseitig und kurzweilig gestaltet mit umfangreichen (Lagen-) Technik, Strömungskanal, Videoaufnahmen, den dazu gehörenden intensiven Analysen, Ausdauerschwimmen, harte Intervalleinheiten und dazu einige hochqualitative Kraft- und Stabi-Einheiten an Land. Und natürlich, der wohl legendäre „60 Minuten“ Test, bei welchem man in besagter Zeit – im 50m-Becken – so viel Bahnen wie möglich schwimmen sollte. Mit meinem Ergebnis (2850m) war ich sehr zufrieden, zumal ich am Ende in dem Tempo noch ca. 200-250m hätte schwimmen können. DA geht noch was !!

Das Wetter sollte nicht so ganz auf unserer Seite sein. Bereits am Dienstag wurde es wolkig und sehr stürmisch, am Mittwoch war ganz Teneriffa aufgrund Regen, Sturm, Gewitter und allem was dazugehört so gut wie lahm gelegt. Daher musste auch das T3 aus Sicherheitsgründen schließen. Das machte uns aber gar nichts, Teneriffa bietet viele Chancen. Zuerst gab es etwas Theorie, einen saftigen Cardio-Technik-Zirkel, für mich dann eine intensive Laufeinheit am Berg, für uns alle anschließend eine sehr lustige Wasser-Aerobic Stunde mit anschließendem Open-Water-Swim (ich begnügte mich als Zuschauer am Land).

lauf ins wasser

Den Rest der Woche verbrachten wir dann wieder viel im Wasser um weiter an Technik und Tempogefühl zu arbeiten. Das Wetter spielte dabei zum Glück auch wieder mit. Ach ja und wer sagt, auf Teneriffa kann man nicht vernünftig laufen: Ein knackiger und kurzer Tempodauerlauf mittags auf der Strandpromenade geht immer und schult dabei die Koordination („Touri-Slalom“) und Kraft („auf und nieder“). #JUNKMILEFREEZONE

Fazit: Eine ganz tolle Sache. Wir haben hart gearbeitet (alleine rund 20km schwimmen in 6 Tagen), hatten aber auch wahnsinnig viel Spaß. Für mich heißt es jetzt dranbleiben, viel ins Wasser um das gelernte und korrigierte umzusetzen und zu manifestieren. Und dann bin ich mir sicher, klappt es diese Saison auch mal mit einer besseren Schwimmzeit.

FOTOS

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