20.06 – Challenge Heilbronn

der erste und wohl auch letzte Formtest für Zürich fand gestern bei der Challenge Heilbronn statt. Gleichzeitig wurde hier die Deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz ausgetragen. Das der Wettkampf aufgrund eines nicht „beschwimmbaren“ Neckars (diese Brühe wünscht Du nicht mal Deinem ärgsten Feind) als Duathlon über 5km Laufen, 93km Radfahren und nochmal 21,1km laufen ausgetragen wurde, kam mir als Läufer per se nicht gerade unrecht, tut aber im Nachhinein nichts mehr zu Sache.

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Der Wettergott meinte es mit uns 616 gefinishten Athleten (118 Frauen, davon 7 PROs) richtig gut. Etwas bewölkt, zeitweise etwas windig, aber insgesamt mit rund 18C perfekte „Race-Conditions“. Startschuss für mich in der ersten Gruppe um 9.10Uhr (Wellenstart alle 5 Minuten), mit Volldampf auf die erste 5km Runde. Das Tempo war nicht ohne, ich hatte meine Konkurrentinnen im Blick, ging aber beherzt meine Fähigkeiten an und wollte auch nur „mein“ Rennen machen. So kam ich nach 18min (excl. Wechselzone 4.5km Laufstrecke) als 15. zu meinem Rad. Die anschließenden 90+ km südwestlich von Heilbronn haben mal wieder so richtig Spaß gemacht und waren bei weiten nicht langweilig und nicht nur physisch anspruchsvoll. Durch traumhafte Weinberge-landschaft mit zahlreichen(schmerzhaften) Anstiegen, vielen Kurven und Abbiegungen hatte man einiges zu tun. Rund 1100 Höhenmeter standen am Schluss zu buche. Ich fühlte mich super, hatte zu keiner Zeit ein „Loch“, habe mich auch gut verpflegt. Nach 3.04h kam ich zum 2. Wechsel. Die Fahrzeit selbst im oberen Drittel der Damenkonkurrenz; bin mit meinen (Watt-)Werten und dem Schnitt dennoch sehr zufrieden. Kann’s halt nicht besser 🙂 Nach einer – bis dato -Gesamtzeit (inkl. Wechsel) von 3.27h ging es auf den abschließenden Halbmarathon. Ich liebäugelte mit einer Endzeit von unter 5 Stunden, was sich eigentlich hätte ausgehen sollen, da ich die Abschluss Disziplin in 1.33-1.35h laufen kann. Es lief sich auch gut an, leider wohl etwas zu schnell. Die ersten 8km in einer Geschwindigkeit von 4.20min/km (Endzeit 1.31h). Da hatte ich mich wohl ziemlich verzockt. Ich erspare Details, aber die letzten 13km waren eine reine Quälerei und es hat mich eigentlich nur aufgeregt. Dazu kamen noch partiell Bauchkrämpfe und der Kampf mit Mitathleten, weil die Laufstrecke für die Anzahl der Teilnehmer (Staffeln, weitere Bewerbe) viel zu eng war und die Verpflegungsstationen nicht nur quantitativ mangelhaft bestückt waren. Nun gut, so überquerte ich nach 1.37h Laufen und einer Gesamtzeit von 5.03h als Dritte meiner Altersklasse (von 16) und 20. in einem guten Feld das Ziel. Letztes Jahr habe ich mit ja schon die Goldmedaille (Sprintdistanz) sichern dürfen, vielleicht klappt es ja noch mit der Silbernen…

medaille
Im Nachhinein bin ich mit dieser Leistung in meinem ersten Wettkampf nach langer Durststecke natürlich sehr zufrieden.  Jetzt sind es noch 5 Wochen bis Zürich, mal sehen, was man da noch machen kann…

Ergebnisse

Glückwunsch an alle Finisher insbesondere auch an die Kollegen vom örtlichen Triathlon Verein TriTeam FFB. Barbara Wöckock wurde in 5.27h erste in Ihrer Altersklasse (47. Gesamt). Kerstin Meier kam nach 6.13h ins Ziel (14/94) und Paul Günther nach 4.44h (19/123). ER erwischte leider keinen guten Tag, das macht aber nichts, rockt er doch sonst immer die Maße 🙂

 

 

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