05.08. 1. Platz Schluchtlauf Bad Kohlgrub

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Schönen sommerlichen Nachmittag zusammen,

ich machte mich am frühen Morgen auf nach Bad Kohlgrub um dort beim 34. Schluchtlauf ein grandioses Trainingswochenende in der Schweiz, ach was sag ich, zwei geniale Trainingswochen @ Home zu Ende zu bringen. Dazu dann gleich mehr!
Für die ca. 100 LäuferInnen ging es bei 25C um 9Uhr los auf eine landschaftliche tolle Strecke bei einem toll und sehr familiär organisierten Event. Sowas muss es geben und muss man unterstützen!

Die Strecke hat es auch ziemlich in sich: über 10,2km sind 150 Höhenmeter zu absolvieren, 50% davon allerdings auf den letzten (!) 2,5km. Das tut nochmal weh! Ich hatte mir nach dem Trainingsblock nicht so viel erwartet (Soll: 4.15min/km), wollte das Rennen primär als harte Belastungseinheit am Schluss bestreiten!
Dafür war ich umso mehr happy, dass sich das Ganze zu einem souveränen “Start-Ziel” Sieg entwickelte. Vor einem 16-jährigen Laufwunder kam ich mit über 4 Minuten Vorsprung nach genau 45 Minuten ins Ziel (Ist: 4.26min/km). Der Coach war nach den 2 Wochen auch mega happy mit dem Ergebnis, so bin ich es natürlich auch 🙂

Wie gesagt, ganz tolle Veranstaltung, bei der ich auch noch ganz nette Leute kennen lernen durfte und  – weil ich die versprochene Ehrenrunde für den Organisator drehte – als Sonderpreis einen Freistart beim Eibseelauf Ende Oktober in Empfang nehmen durfte 🙂 🙂

„Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“
Was hatte ich die 14 Tage zuvor gemacht? Dazu noch etwas Ausschweife: Am 20.07 war mein letzter Arbeitstag bei Ardo, am 16.08 fange ich als „Personalabteilung“ nicht nur einen neuen Job, sondern auch eine wahnsinnig tolle und spannende Herausforderung bei DIASHOP (Fach- und Versandhändler für Diabetesbedarf) an. Nach 25 Jahren Versicherung und Finanzen kann man auch mal aus der Komfortzone heraus und was komplett Neues wagen 🙂 Dafür mache ich jetzt nebenbei noch ein Fernstudium, mir könnte es ja sonst langweilig werden …

Tja und so ergab es sich zeitlich nahezu perfekt, 9 Wochen vor dem Hauptwettkampf ein „Trainingslager @ Home“ zu bestreiten (die Puzzleteile fallen doch immer so, wie sie sollen); bewusst in den heimischen Gefilden, da ich hier im „Fünf-Seen-Land“ grandiose Trainingsbedingungen habe. Es war, aus bekannten Gründen, auch das erste Trainingslager für mich in diesem Jahr!

2 Wochen Training oder: 49h mit 843 km im Becken, zu Lande und in der Luft 🙂 
So jetzt aber: In den benannten 2 Wochen trainierte ich nicht nur meine gewohnten Disziplinen…

  • 710 Radkilometer, so z.B. am Vormittag 5-mal den Andechser Berg hochknallen, am Nachmittag dann eine 1.5h progressive Watteinheit
  • 140 Laufkilometer: z.B. Mittwoch Morgens um 5.45Uhr als Tempoeinheit 21*800m über die Viscardi Tartanbahn in Fürstenfeldbruck (meine Lieblingseinheit)
  • 16 Schwimmkilometer im Germeringer Freibad. Die sind in der Regel immer knackig 🙂
  • Dazu unzählige Stunden der Regeneration und Muskelpflege wie Massagen, Dehnen, Athletik, meine geliebte Badewanne und zu GUTER Letzt: ausreichend Schlaf !!!

… sondern füllte auch bei zwei herrlichen Bergtouren die Batterien wieder auf. Morgens um 9 Uhr bereits auf dem Gipfel, das Tal zu deinen Füßen und alles um Dich herum ist vergessen. Meine Art des “Runterkommens” 🙂
Das Bergtouren – als Alternativtraining – nebenbei auch noch gut für den Fettstoffwechsel sind, nehme ich gerne mit 🙂

Fotos von der Tour um den Wank im Garmisch (15.7km – 1000HM) bzw. auf die Benediktenwand in Jachenau (15.2km – 1100HM) gibt es nachfolgend.
An einem Nachmittag schaffte ich es sogar, bei einem Familienausflug nach Utting, fünf bayerische Gipfel in nur 1.5h Stunden zu erklimmen 🙂 Mehr dazu beim Uttinger Labyrinth.

 

Das beste zum Schluss – Höhenmeter sammeln
Der Abschluss der letzten 14 Tage bildete ein Kurztrip in „meine“ geliebte Schweiz, nicht nur, um zu trainieren, sondern auch um mental abzuschalten und um die Batterien aufzuladen. Das Programm: 
Am Freitag noch mit dem Rad einmal im Uhrzeigersinn um den Bodensee (200km, 950HM) und erst gestern einmal um den schönen Säntis (103km – 1700HM).
Und die heutige Geschichte kennt ihr ja schon. 🙂


Endspurt: Die Zeit rennt zu schnell
Seltsam. Diese – für mich  – irgendwie nie richtig begonnene Saison neigt sich schon wieder dem Ende zu. Es stehen jetzt noch zwei große Wettkämpfe an: In drei Wochen eine Mitteldistanz beim 70.3 Zell am See (Ziel: WM Quali 2019) und dann in 7 Wochen mit der Langdistanz EM in Madrid der besagte Hauptwettkampf des Jahres.

Jetzt genieße ich erstmal noch 1.5 Wochen Pause, am Dienstag geht es allerdings – zum ersten Mal zu Fuß – auf die Zugspitze. Da freut sich die Bergziege schon närrisch 🙂

Berg heil, Eure Anja

Fotos findet ihr HIER 

 

 

 

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