19.02. – Doppelstart Wochenende

… endete mit einem 4. Platz Gesamt (Platz 1 AK) beim Thermencrosslauf am Chiemsee und einem 5. (2) bei der Winterlaufserie in Ismaning über 21.4km in 1.29,16h. #Läuft! 🙂

Die Saison 2017 trudelt ein. (Nur) noch 10 Wochen bis zum ersten Saisonhöhepunkt, dem Oberelbe Marathon in Dresden … Seit meinem letzten Update nach dem Sylvesterlauf habe ich sehr gut und ohne Ausfälle trainiert, was angesichts der Krankheitsepidemien in Deutschland wirklich hervorragend ist! Auch war die Leistungsdiagnostik Mitte Januar mehr als vielversprechend. Anhand der Daten war ich auf demselben Stand wie im Juni 2015; tja und jetzt haben wir erst Februar (d.h. 4 Monate früher im Jahr – man vergleicht normerweise immer im 12 Monatsrhythmus) und ich bin 1.5 Jahre älter 🙂 🙂

Deswegen bildete ich mir – nach Rücksprache mit meiner Trainerin  – ein, dieses Wochenende als Leistungsspitze mit einem sog. Doppelstart inmitten eines 3-wöchigen Belastungsblocks zu nutzen. Das habe ich vor 4 Jahren schon mal gemacht und da lief ich dann am 2. Tag sogar neue Bestzeit über den Halbmarathon 🙂 Wie sollte es mir 2017 ergehen?

lauf118.02: Thermencrosslauf Bad Endorf – 8000m
Zusammen mit meinem ehemaligen Teamkollegen vom TriTeam FFB, Fabian Schaffert, ging es ans Bayrische Meer. Das Wetter lud mit 4C und wolkenverhangen zwar nicht zum Baden ein, aber ideal zum Laufen. Bei dem Rennen über 4 Runden a 2000m, das sein „Cross“ wirklich verdient, ging es weniger um die Zeit, vielmehr darum, sich die Runden gut einzuteilen. Rund 30 Höhenmeter pro Runde, mit zwei Senken und 20% Rampen, sowie Wurzeln und Matsch im Wald hatten es in sich; machen aber enorm Spaß. Ich platzierte mich relativ schnell nach Start auf Platz 5 mit sicheren Abstand nach hinten, aber auch nach vorne zu Mädels 3&4 die lange gemeinsame Sache machten. Doch merkte ich beim Durchlauf in Runde 3, man hatte seine Gegnerinnen gut im Blick, dass der Abstand etwas schmolz, wenn auch zäh. Beim Durchlauf in Runde 4 witterte ich meine Chance und bin peu a peu an die beiden herangelaufen. So wie allerdings ich mein Tempo verschärfte, so tat es auch eine der beiden Damen, so dass ich mir mit einem sehr schnellen Schlusskilometer unter 4min zwar noch den vierten Platz sichern konnte (von 41), zum Podium fehlten mir aber 4 Sekunden, weil mir der Mum fehlte, früher los zu galoppieren. Die Altersklasse gewann ich dafür souverän mit 3.5 Minuten Vorsprung 🙂 Naja, das sind Erfahrungen aus welchen man lernt. Wäre schon gegangen 🙂
Fabi lieferte bereits letzte Woche ein super Ergebnis ab, so dass er sich beim Hobbylauf über 4650m für den morgigen Einsatz „ausruhen“, aber dennoch über Platz 2 freuen durfte.
Ergebnisse

20170219 Ismaning offizielles Foto

19.02: Ismaninger Winterlaufserie – 21.4km
Start 10Uhr… Liegt mir eigentlich… aber, die Regenerationsphase vom vorigen Lauf war kurz (knappe 19 Stunden). Eine neue Bestzeit (liegt bei 1,27.30 über die Halbmarathondistanz von 21.1km) konnte ich definitiv nicht erwarteten, aber die 1.30h sollten irgendwie drin sein! Fabi durfte heute als „Hase“ fungieren. Die Strategie war, verhalten anzugehen (langsamer wie der anvisierte 4.14min/kmh Schnitt) und wieder progressiv zu laufen (was ich permanent für den Marathon trainiere). Allerdings ist die Strecke in Ismaning bis zum Wendepunkt leicht abschüssig und subsequent auf dem Rückweg entsprechend anstrengender.
Aber irgendwie kam alles ganz anders… Wir gingen verhalten an, allerdings die ersten 10km rund 2 Sekunden schneller pro km wie geplant. Das Gefühl ist es, was hier zählt, und es stimmte. Bei km 12 ernte ich mir mit meinem Kommentar „alles noch tiefenentspannt“ von 3 Mitläufern, die sich uns anschließen, zähe Blicke 🙂 Zwar wurde es bei mir ab km 16 da auch sehr zäh, als ich aber, an Platz 7 liegend vor mir zwei „Opfer „erspähte, kam der Kampfgeist und der Turbo wurde nochmals mobilisiert. Bei km 19 konnten wir uns auf Platz 6 vorschieben, im Zielsprint ging es an Katrin Esefeld vorbei auf Platz 5 (AK2). Katrin ist ein großes Vorbild von mir, eine extrem super Triathlon-Langdistanz Athletin und auch schon Weltmeisterin ihrer AK auf Hawaii! Und die Zeit? 1.29,16 in einem genialen  4.11er Schnitt (1.28,16h auf den „Halben“). Passt, würde ich mal sagen 🙂 
Ergebnisse

beitragsbild

So kann’s natürlich weitergehen 🙂

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