18.03. – Frühjahreslauf Olching

Vor knapp 3 Wochen gab ich ein ausführliches Update über meinen chronischen (Ruhe-)schmerz, der nicht zu bändigen schien. Gute Nachrichten: Es gibt jetzt (noch) einen Ansatz! Weniger gute, aber positive Nachrichten: Es wird besser, kann aber noch ein wenig dauern. Dazu später mehr.

Immer wenn Du Dich im Kreis drehst, musst Du aus der Reihe tanzen…
Gesagt, getan: Kurz vor dem meteorologischen Frühlingsanfang kam der Winter nach Oberbayern zurück, was mich aber nicht daran hinderte bei 5cm Neuschnee, Temperaturen unter 0C und mäßigem Ostwind beim traditionellen Olchinger Frühjahreslauf zu testen, wie ich die letzten 4,5 Monate, die aus Tränen, Wiederaufstehen und kämpfen bestanden, weggesteckt habe. Wie gesagt, körperlich fühlte ich mich – „bis auf den Schmerz“ – mehr als fit und trainiert hatte ich ja auch einigermaßen vernünftig. „Nur“ das Laufen war von Mitte November für knappe 12 Wochen ausgesetzt und seit Wiedereinstieg noch eher moderat.

… oder einen 10km Wettkampf bestreiten und gewinnen 🙂 !  
Nun gut, der Startschuss fiel um 13Uhr über die 2 Runden a 5km durch die Olchinger Amperauen, die überwiegend aus Matsch bestanden 🙂 . Als Fernziel hatte ich dennoch, unter 42min zu bleiben, was insgesamt gut 2 min langsamer als meine persönliche Bestzeit aus 2015 (39.46min) ist. So ging ich das Ganze auch Verhalten an und lies erstmal die „jungen Wilden“ davonpreschen. Wettkampferfahrung ist nicht zu unterschätzen, so übernahm ich nach 1.5km die Führung. Beim Durchlauf in die zweite Runde, die ich mit dem männlichen 5km Sieger bestritt, sagte mir meine Uhr eine Zwischenzeit von 20.44 min und ich mir selbst„ alles gut“ Anja, zieh’s sauber durch!
Die zweite Runde lief ich dann Mutter Seelen alleine, hatte aber wieder richtig Freude am „racen“ und wurde dann nur beim Zielsprint über 200 Meter von einem 13-jährigen Lauftalent (den ich zuvor bei km6 überholt hatte) vernichtet 🙂  Am Ende stoppte die Uhr bei 41.45min. Geht doch 🙂
Ergebnisse 

Fazit
Für den ersten Wettkampf nach über 6 Monaten, damals duellierte ich mich noch mit der nun 2-maligen Olympiasiegerin Laura Dahlmeier, ganz passabel! Ich bin zufrieden, wurde meiner „Favoritenrolle“ (Fürstenfeldbrucker Tagblatt 16.03. gerecht) und weiß jetzt, woran wir zu arbeiten haben. Ich bin auch zuversichtlich, dass die Planungen für die Saison 2018 nun finalisiert werden können. Als großes Highlight hierbei die Triathlon Europameisterschaft über die Langdistanz in Madrid (23.09.2018); und mal gucken, was bis dahin noch so alles daherkommt 🙂

LG, Eure Anja

PS – Der Ansatz Nr. 789 🙂 
In der Zeit, in welcher ich nicht laufen konnte, trainierte ich natürlich vermehrt auf dem Rad. Saisonal bedingt viel auf dem sog. Rollentrainer. Allerdings hatte ich nicht mein normales Rad eingespannt, sondern einen alten „Alurenner“. Das bedeutet, andere Sitzposition, generell 95% statisches sitzen im Vergleich zu draußen und auch ein anderer Sattel. Der Pudendus Nerv könnten hierbei über Wochen gereizt und letztendlich entzündet gewesen sein, was die tiefsitzenden Leistenschmerzen auch erklären kann. Seit rund 4 Wochen laufe ich wieder, fahre wieder mehr auf der Straße und war einige Mal langlaufen, daher macht die Verbesserung der Beschwerden Sinn. Und Zusammen mit der „Bandscheibentheorie“ und der allgemeinen wochenlangen Schon/Fehlhaltung gibt das alles in allem einen schlüssigen und hoffentlich finalen Ansatz!

 

 

 

 

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